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Aktuelle Forschungsvorhaben

Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der Stadtentwicklung – Erkennen, Erfassen, Entwickeln; Baukultur-Regionalkonferenzen, Kommunale Arbeitshilfe

Projektstart: September 2012
Auftragnehmer: complan Kommunalberatung GmbH

Ausgangslage

Stadtquartiere, Siedlungen, Vororte und Stadtzentren mit verschiedenem Baualter geben einer Stadt ein unverwechselbares Gesicht und haben damit einen unmittelbaren Einfluss auf ihre Bewohner. Das zu erhalten, ist ein wichtiges politisches Anliegen, das unter anderem in der Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt verankert ist.
Der Gebäudebestand in Deutschland besteht zu 3 % aus Denkmalen und zu 10% aus Gebäuden, die sich in historischen Stadt- und Ortslagen befinden – für sie gibt es eine öffentliche Akzeptanz, staatliche Fördermöglichkeiten und eine klare Definition. Der Hauptteil der Gebäude, die durch ihr Zusammenspiel das Stadt- und Ortsbild prägen, ist damit nicht abgedeckt. Ein schonender Umgang mit dieser besonders erhaltenswerten Bausubstanz ist für die Kommunen unverzichtbar. Sie sind gefordert, diese Gebäudebestände zu erkennen, zu erfassen und ihre künftige Entwicklung nachhaltig zu steuern. Insbesondere im Zusammenhang mit aktuellen Trends, wie dem demografischen Wandel, verstärkten Wanderungsbewegungen und Energieeffizienz ist dies von besonders großer Bedeutung. Wichtig ist dabei, diese Trends in Einklang mit dem Erhalt der besonders erhaltenswerten Bausubstanz zu bringen.

Inhalt/Zielstellung

Die Umsetzung des Projektes der Baukulturregionalkonferenzen zur besonders erhaltenswerten Bausubstanz in der Stadtentwicklung wurde zweistufig aufgebaut. In einem ersten Schritt wurden die vorhandene kommunale Praxis zur Identifizierung und Ausweisung der besonders erhaltenswerten Bausubstanz recherchiert und systematisiert; die ermittelten Instrumente der Stadtentwicklung und der Denkmalpflege exemplarisch anhand regionaler Beispiele in drei Regionalkonferenzen mit dem Titel "Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der Stadtentwicklung – Erkennen, Erfassen, Entwickeln" (am 14. Mai 2013 in Ludwigsburg, am 16. Mai 2013 in Hamm und am 17. Mai 2013 in der Lutherstadt Wittenberg) vorgestellt und weitere Handlungsbedarfe und Handlungsempfehlungen ermittelt. In einer zweiten Stufe wird derzeit eine Arbeitshilfe für kommunale Vertreter zur Erfassung und Ausweisung der besonders erhaltenswerten Bausubstanz erstellt.

 

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