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23. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz

Frei-Raum in der historischen Stadt

Die Unverwechselbarkeit der europäischen Stadt wird durch das differenzierte Gefüge aus privaten und öffentlichen Räumen, das sich über Jahrhunderte entwickelt und erhalten hat, entscheidend geprägt. Ob gestaltet oder ungeordnet, historisch gewachsen, dauerhaft oder kurzlebig – städtische Freiräume sind vielfältig. Sie sind gleichzeitig Aufenthalts- und Funktionsraum und müssen so verschiedenen Ansprüchen gerecht werden. Für ein gutes Stadtklima und damit eine hohe Lebensqualität in der historischen Stadt sind gerade Grünräume und -strukturen von großer Bedeutung. Gleichzeitig sind die Akteure der Stadt in den Freiräumen ständig in Bewegung – Freiräume sind von Mobilität in unterschiedlichster Form geprägt und müssen unterschiedliche Nutzergruppen bis hin zu mobilitätseingeschränkten Personen einbeziehen. Manche Freiräume sind geradezu prädestiniert für moderne, sich einfügende Neubauten oder bieten als Brachfläche Raum für kreative Nutzungen auf Zeit. Freiräume sind auch Schauplätze und dienen somit als Bühne für gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Aktivitäten – sie ziehen Besucher wie Bewohner gleichermaßen an und bringen damit auch konkurrierende Nutzungen mit sich. Bei all den vielfältigen Nutzungen und Funktionen von Freiräumen ist auch die historische Authentizität, die die historische Stadt so besonders macht, zu wahren.

Vor diesem Hintergrund stellt der 23. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz mit dem Titel „Frei-Raum in der historischen Stadt“ Fragen und gibt Antworten aus der Perspektive der kommunalen Handlungspraxis. So bietet sich die Gelegenheit, aus aktuellen Umsetzungsbeispielen Anregungen für den jeweils eigenen Verantwortungsbereich mitzunehmen.

 

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