Diese Seite wird nicht mehr kontinuierlich aktualisiert.
Aktuelle Informationen zum Programm Städtebaulicher Denkmalschutz sind auf www.staedtebaufoerderung.info abrufbar.
Aktuelles Kongress Programm Bundestransferstelle Expertengruppe Begleitforschung Service

Downloads

Programm

Lageplan in Quedlinburg

Logo BundestransferstelleLogo der Städtebauförderung
Druckversion von staedtebaulicher-denkmalschutz.de/service/kongresse/2009/

 

17. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz - Dokumentation

Am 31. August und 1. September 2009 hat in Quedlinburg der 17. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz unter dem Motto „Kontinuität als Chance - Städtebaulicher Denkmalschutz in der Integrierten Stadtentwicklung“ stattgefunden. Ca. 350 Teilnehmer diskutierten über aktuelle und dauerhafte Themen der Städte mit historischen Stadtkernen und -bereichen. Insbesondere die Chancen, aber auch die Risiken, die sich durch und für den Städtebaulichen Denkmalschutz im Zusammenhang mit der Finanzkrise ergeben könnten, sollten auf dem Kongress reflektiert werden. Eine integrierte Herangehensweise ist dabei unerlässlich. Entsprechend widmeten sich die einzelnen Arbeitsgruppen des Kongresses den verschiedenen Aspekten von Denkmalschutz und Stadtentwicklung, deren Berücksichtigung die Vorrausetzung bildet für einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem historischen Erbe in der heutigen Zeit.

Grußworte

Dr. Karl-Heinz Daehre, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, begrüßte die Teilnehmer des 17. Kongresses Städtebaulicher Denkmalschutz und würdigte insbesondere die Tatsache, dass die Tagung mittlerweile von Experten, Kommunal- und Landesvertreter aus dem gesamten Bundesgebiet wahrgenommen wird.

Vor allem mit Blick auf die Anfänge des Städtebaulichen Denkmalschutzes 1991, als noch 5 Jahre Programmlaufzeit prognostiziert wurden, zeugen die vergangenen 17 Programmjahre sowie die Fortsetzung des Programms im gesamten Bundesgebiet von einem neuen Bewusstsein im Umgang mit dem baukulturellen Erbe. Wichtige Schnittstellen im Städtebaulichen Denkmalschutz ergeben sich insbesondere mit dem Programm Stadtumbau Ost, welches durch Rückbau von Außen nach Innen einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Innenstädte leistet. So wurden mittlerweile 60.000 Wohneinheiten in Sachsen-Anhalt zurückgebaut während die Innenstädte Aufwertung erfahren haben. 2010 wird die Internationale Bauausstellung IBA Stadtumbau in Sachsen-Anhalt diese Stadtentwicklungsstrategie herausstellen. Durch das Sonderförderprogramme „Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätten“ wird die Aufgabe der Stadtsanierung zudem noch unterstützt,.

Wolfgang Scheller, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Quedlinburg, dankte für die Treue, die das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit der 17. Kongressausrichtung gegenüber der Stadt Quedlinburg bewiesen hat und würdigte dies als wichtiges Zeichen sowie moralische Unterstützung für alle ortsansässigen Akteure der Stadtsanierung.

Der Titel des Kongresses „Kontinuität als Chance – Städtebaulicher Denkmalschutz in der integrierten Stadtentwicklung“ wird dabei als ausgesprochen passend für die Welterbestadt Quedlinburg erachtet, bedeute doch die Altstadtsanierung nicht nur eine Aufwertung des Erscheinungsbildes sondern zusätzlich eine Beförderung des Tourismus und somit der Wirtschaftskraft der Stadt. Die Mittel aus dem Bund-Länder-Programm haben zusammen mit privaten Spenden, der Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und einer aktiven Bürgerschaft außerordentliches für die Stadt bewirkt. Zuwendungen durch das Sonderförderprogramm „Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätten“ werden weitere Impulse in der Stadterneuerung hervorrufen. So wird die geplante Kooperation zwischen den sechs Welterbestätten Sachsen-Anhalts dazu beitragen, die gesellschaftspolitische Verantwortung gegenüber dem baukulturellen Erbe zu stärken und durch Erfahrungs- und Ideenaustausch zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln. Als Leitmotto dienen dabei die Worte des Wiener Architekten und Künstlers Friedensreich Hundertwasser "Wer die Vergangenheit nicht ehrt, verliert die Zukunft. Wer seine Wurzeln vernichtet, kann nicht wachsen.".

© 2017 Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz // Im Auftrag des BMUB vertreten durch das BBSR.
Alle Rechte vorbehalten // Webdesign: Netzformat Internetagentur // Stand: 16.12.15